Drehbuch / Screenplay
Christina von Eibingen
und
Der Gral des Deutschen Ordens
Christina of Eibingen and The Grail of the Teutonic Order

Storyline:
Anno Domini 1312. Nach dem Verbot des Templerordens durch König Philipp den Schönen finden viele Templer Zuflucht in der Marienburg, dem Hauptsitz des Deutschen Ritterordens. Dort führt auch eine dunkle Spur rätselhafter Zeichen zu dem größten Geheimnis des christlichen Abendlandes – dem Heiligen Gral.
Die benediktinische Legatin, einstige Schülerin von Hildegard von Bingen und Absolventin des Studiums universalis in Bologna, Christina Maria von Eibingen, erhält den Auftrag in der Marienburg den Heiligen Gral zu finden, der dort durch eine Aura aus Mythen und Legenden geschützt verborgen gehalten wird.
Begleitet wird Christina von Heinrich von Salem, ein unbarmherziger Kreuzritter, der darunter leidet, dass mit dem Verlust des Heiligen Landes die Kreuzritterorden einem schleichenden Niedergang geweiht sind. Heinrich ist verantwortlich für Christinas Leben. Er ermöglicht ihr in der rauen Welt der Kreuzritter, in der ein Menschenleben nicht viel zählt, ihren Auftrag zu erfüllen.
Jedoch bereits zu Beginn bahnt sich ein Konflikt an. Christina verabscheut Gewalt. Erst als sie Heinrich empfiehlt, mit dem Verstand zu kämpfen, statt mit dem Schwert - was für Heinrich eine vollkommen neue Erfahrung ist -, entspannt sich ihr Verhältnis. Nach und nach entwickelt sich eine enge Vertrautheit, die sich von unterdrückter Leidenschaft über unstillbare Begierde bis hin zur bekennenden, aber verbotenen Liebe steigert.
Christinas und Heinrichs Gegenspieler sind skrupellose und gefährliche Ritter einer geheimen Bruderschaft innerhalb des Deutschen Ordens namens Sangraal, angeführt von einer mächtigen Zisterzienser-Äbtissin, Anna-Carina de Troyes.
Christina setzt sich gegen alle Widerstände durch. Sie muss Rätsel lösen, Fallen und Täuschungen erkennen, Intrigen abwenden und Mordanschläge fürchten.
Schliesslich findet Christina den Heiligen Gral, der nicht das ist, was sich Christen darunter vorgestellt haben. Sie fällt eine weitreichende Entscheidung, um das christliche Abendland vor einem drohenden Untergang zu bewahren.
Anno Domini 1312. After the ban of the Templar Order by King Philip the Fair, many Templars find refuge in Malborg, the headquarters of the Teutonic Order. There, a dark trail of mysterious signs leads to the greatest secret of the Christian Occident – the Holy Grail.
The Benedictine legate, former student of Hildegard of Bingen and graduate of the Studium universalis in Bologna, Christina Maria of Eibingen, is tasked with finding the Holy Grail in Malbork, which is hidden there protected by an aura of myths and legends. Christina is accompanied by Heinrich of Salem, a ruthless Crusader, who suffers from the decline of the Crusader orders after the loss of the Holy Land. Heinrich is responsible for Christina's life and enables her to fulfill her mission in the rough world of the Crusaders, where human life is not worth much.
However, a conflict arises at the beginning. Christina abhors violence. Only when she advises Heinrich to fight with his mind instead of the sword – a completely new experience for Heinrich – does their relationship relax. Gradually, a close bond develops, growing from suppressed passion to insatiable desire to confessed but forbidden love.
Christina and Heinrich's opponents are ruthless and dangerous knights of a secret brotherhood within the Teutonic Order called Sangraal, led by a powerful Cistercian abbess, Anna-Carina de Troyes. Christina overcomes all obstacles, solving riddles, recognizing traps and deceptions, averting intrigues, and fearing assassination attempts.
Finally, Christina finds the Holy Grail, which is not what Christians had imagined. She makes a far-reaching decision to save the Christian Occident from imminent decline.


Wer ist Christina von Eibingen?
Christina Maria von Eibingen ist Benediktinerin des Zweiges der Heiligen Hildegard von Bingen.
Geboren am 5. Mai 1282 in Burgunde, verbringt Christina ihre Kindheit bis zum 9. Lebensjahr im Hause Luxemburg bei ihrem Onkel, dem späteren Kaiser Heinrich VII.
Schon sehr bald zeigt sich, dass Christina einen hellwachen Geist und einen überaus scharfen Verstand entwickelt. Die weitere Förderung ihres Intellekts setzt sich 1291 im Kloster Rupertsberg fort. Im Jahr 1300 - Christina ist gerade 18 Jahre alt - wird sie von der Äbtissin nach Bologna entsandt, wo sie als erste Nonne überhaupt das Studium Universalis in den Disziplinen Theologie, Philosophie, Medizin, Alchemie, Rhetorik und Dialektik absolviert hat.
Mit 21 Jahren kehrt Christina zurück und wird 1303 selbst zur Äbtissin des Benediktinerklosters Eibingen berufen. Dort lehrt sie die Schriften von Hildegard von Bingen, insbesondere die Physica (Heilkunde) und Causae et Curae (Ursachen und Behandlungen).
Nach wenigen Jahren jedoch ereilt ihr Konvent grosses Unglück. Die Cholera rafft so gut wie alle Nonnen dahin. Da sie als einzige überlebt hat, trägt sie seither, von Schuldgefühlen geplagt, eine Büsserkette.
Mit 23 Jahren sucht sie ihr Heil als Legata docenta, verkündete den wahren Glauben, obwohl sie ihn selbst nicht findet. Sie entdeckt Wahrheiten, die im Widerspruch zur Kirche stehen. Ihr Credo: „Scientia fiduciam super est.“ (Wissen steht über Glauben.)
Ab 1310 wirkt Christina als unverzichtbare Diplomatin im Dienste der Kirche und des Hauses Luxemburg.
Who is Christina of Eibingen?
Christina Maria of Eibingen is a Benedictine nun of the branch of Saint Hildegard of Bingen. Born on May 5, 1282, in Burgundy, Christina spent her childhood until the age of nine in the household of Luxembourg with her uncle, the future Emperor Henry VII. Very early on, it became clear that Christina was developing a keen intellect and an exceptionally sharp mind. Her intellectual development continued from 1291 in the monastery of Rupertsberg. In the year 1300, at just 18 years old, she was sent by the abbess to Bologna, where she became the first nun to complete the Studium universalis, studying theology, philosophy, medicine, alchemy, rhetoric, and dialectics.
At the age of 21, Christina returned and in 1303 was appointed abbess of the Benedictine convent of Eibingen. There, she taught the writings of Hildegard of Bingen, especially Physica (healing arts) and Causae et Curae (causes and treatments).
However, a few years later, her convent was struck by great misfortune. Cholera claimed the lives of nearly all the nuns. Being the sole survivor, she has since worn a penitent chain, tormented by guilt.
At 23, she sought her purpose as Legata docenta, proclaiming the true faith, though she herself struggled to find it. She uncovered truths that stood in contradiction to the Church. Her credo: "Scientia fiduciam super est." (Knowledge is above faith.)
From 1310 onward, Christina served as an indispensable diplomat in the service of the Church and the House of Luxembourg.

Heinrich von Salem - eine Legende?
Über Heinrich von Salem ist nicht viel bekannt. Gesichert ist, dass Heinrich Kreuzritter des Ordens der Johanniter und Kommandant der Festung Akkon war. Unter seinem Kommando verteidigte der Orden der Johanniter zusammen mit dem Deutschen Orden den letzten Stützpunkt der Christen gegen die Mamluken. Obschon Akkon 1291 aufgegeben werden musste, erlangt Heinrich von Salem über das Morgenland hinaus großen Ruhm als erbarmungsloser und unbezwingbarer Kreuzritter.
Vermutlich geboren im Jahr des Herrn 1272 ist Heinrich das 13. Kind einer niederen Adelsfamilie aus Salem zu Konstanz. Bereits ab dem 12. Lebensjahr hat er die harte Schule der Kreuzritter erfahren. Bis zu 10 Stunden täglich erschöpfende Übungskämpfe haben aus ihm einen furchtlosen Gotteskrieger geformt.
Legenden nach soll er von monolithischer Gestalt gewesen sein mit kantigem Gesicht gleich in Stein geschlagen. Seine hellblauen Augen vermitteln die unbarmherzige Härte eines furchtlosen Gotteskriegers. Schwert, Morgenstern, Streitaxt, Bibel – in dieser Reihenfolge –, das sind seine Waffen.
Nach dem Fall Akkons und damit den Verlust des heiligen Landes sind die Ritterorden einem schleichenden Niedergang geweiht. Der Orden der Templer wurde 1311 verboten, der Orden der Johanniter zog sich auf die Mittelmeerinsel Zypern zurück und der Deutsche Orden verlagerte den Hauptsitz von Venedig in die Marienburg an der Nogat.
Von Heinrich von Salem verliert sich nach 1291 jede Spur. Gerüchten zur Folge soll er plündernd und brandschatzend durch das östliche Abendland gezogen sein, bis er 1311 von Kardinallegat Damian de Saint-Cyr verpflichtet wurde. Auf seinem Befehl hin wurde Heinrich 1312 Christina von Eibingen als Leibesschutz zur Seite gestellt.
Heinrich of Salem - a legend?
Not much is known about Heinrich of Salem. It is certain that Heinrich was a crusader of the Order of Hospitaller and commander of the fortress of Acre. Under his command, the Order of Hospitaller, together with the Teutonic Order, defended the last stronghold of the Christians against the Mamluks. Although Acre had to be abandoned in 1291, Heinrich of Salem achieved great fame beyond the Orient as a ruthless and invincible crusader.
Presumably born in the year of our Lord 1272, Heinrich is the 13th child of a lower noble family from Salem near Constance. From the age of 12 he experienced the tough school of the crusaders. Up to 10 hours of exhausting practice battles a day shaped him into a fearless holy warrior.
Legend has it that he was monolithic in build with an angular face, almost carved in stone. His light blue eyes convey the merciless hardness of a fearless holy warrior. Sword, morning star, battle axe, Bible - in that order - these are his weapons.
After the fall of Acre and the loss of the Holy Land, the knightly orders were doomed to a gradual decline. The Order of the Templars was banned in 1311, the Order of the Knights Hospitaller withdrew to the Mediterranean island of Cyprus and the Teutonic Order moved its headquarters from Venice to Malbork on the Nogat.
After 1291, all trace of Heinrich of Salem is lost. According to rumors, he is said to have roamed the eastern West, plundering and pillaging until he was hired by Cardinal Legate Damian de Saint-Cyr in 1311. On his orders, Heinrich was assigned to Christina of Eibingen as bodyguard in 1312.
Screencreater über das Drehbuch: / Screencreater about the screenplay:
Christina von Eibingen
und
Der Gral des Deutschen Ordens
Christina of Eibingen and The Grail of the Teutonic Order
Das Script ist nicht das erstes aus der „Werkstatt“ Screencreater, aber das bedeutenste. Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine Reliquie und die Frage, kann der Heilige Gral (San Gral, auch San Graal, Sang Raal, Sang Réal und Sangraal) das Turiner Grabtuch sein? Was zunächst abwegig erscheint, wurde historisch genau recherchiert.
Das Werk erfüllt nicht nur alle Standards eines guten Drehbuches, es lässt auch an Dramaturgie keine Wünsche offen. Als Kinofilm realisiert, wird der Zuschauer in bisher ungekannte Welten entführen. Es wurden historische Fakten mit einer packenden Geschichte für ein bildgewaltiges Filmwerk verbunden.
This script is not the first from the Screencreater „workshop“, but it is the most significant. At the center of the story is a relic and the question, could the Holy Grail (San Gral, also San Graal, Sang Raal, Sang Réal, and Sangraal) be the Shroud of Turin? What initially seems far-fetched has been meticulously researched.
The work not only meets all the standards of a good screenplay but also leaves nothing to be desired in terms of dramaturgy. Realized as a feature film, it will transport the audience to previously unknown worlds. Historical facts have been combined with a gripping story to create a visually powerful film work.

Die Filmkulisse:
Die Marienburg an
der Nogat in Polen
Als Anfang des 14. Jahrhunders das Heilige Land für die Ordensritter auf Ewig verloren war, verlegte der Deutschen Orden im September 1309 seinen Hauptsitz von Venedig in die Marienburg. Die Festung ist nach und nach zum Schloss ausgebaut worden. Sie sollte über die Grenze des Landes hinaus den mächtigen Deutschen Orden repräsentieren, zu einer Zeit, in der der Templerorden verboten wurde und der Johanniterorden der Bedeutungslosigkeit nahe kam.
Heute ist Europas größtes Backsteinbauwerk unter der Verwaltung Polens ein Museum. Ein fester Bestandteil des kulturellen Erbes sind regelmäßig stattfindende Spiele von leidenschaftlichen Freizeitrittern, die als Statisten zu wirken, dankbar wären.
The film setting:
The Malbork on the
Nogat River in Poland
At the beginning of the 14th century, when the Holy Land was lost forever to the knights of the order, the Teutonic Order moved its headquarters from Venice to Malbork in September 1309. The fortress was gradually expanded into a castle to represent the powerful Teutonic Order beyond the borders of the land, at a time when the Templar Order was banned and the Order of Hospitaller was on the verge of insignificance.
Today, Europe's largest brick building is a museum under Polish administration. Regular games by passionate amateur knights are an integral part of the cultural heritage, and they would be grateful to serve as extras.
Urheberrecht / Copyright
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